Aktuelles.

Der Interessenverband will Akzente setzen und etwas bewegen. Er setzt sich ein für einen Bergtourismus im Einklang mit der Natur - ob horizontal von Hütte zu Hütte auf dem Tauernhöhenweg oder vertikal aus dem Tal zur Hütte und zurück. Dafür arbeitet er mit allen zusammen, den Talbetrieben und -gemeinden, den Tourismusverbänden, der Nationalparkverwaltung und natürlich mit den Alpenvereinssektionen und ihren Dachverbänden, dem Österreichischen (ÖAV) und dem Deutschen Alpenverein (DAV).

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Und unterstützen Sie unseren Einsatz für einen nachhaltigen und naturverträglichen Bergsport in einer der faszinierendsten Hochgebirgsregionen der Alpen.

Sektion Hagen in Aktion.

19.08.2021

Mit der Hagener Hütte am Niederen Tauern stellt die Sektion Hagen aus dem Ruhrgebiet eine wichtige Station am Tauernhöhenweg. Den dort kreuzt er einen Übergang des Alpenhauptkamms vom Tauerntal auf Kärntner Gebiet nach Sportgastein im Salzburger Land, der schon in der Antike und wahrscheinlich auch schon davor rege genutzt wurde. Das Arbeitsgebiet des Hagener Alpenvereins erstreckt sich indes von der Romatenspitze bis zur Feldseescharte.

Im August war nun ein Sektionsteam hier unterwegs, um auf diesem Abschnitt des Tauernhöhenwegs nach dem Rechten zu schauen. Insbesondere die Wegmarkierungen wurden erneuert, aber auch die eine odere andere Wegstelle ausgebessert. Neuralgischer Punkt des Abschnitts ist und bleibt die Steilpassage unterhalb der Romatenspitze, die oberhalb einer Steilwand liegt. Hier gilt äußerste Vorsicht, inbesondere bei Nässe oder Schnee und Eis. An der Feldseescharte weist ein Schild auch auf die Gefahrenstelle am weiteren Verlauf des Tauernhöhenwegs in Richtung Duisburger Hütte hin. Der Hagener Abschnitt ist nun jedenfalls wieder "frisch gewartet".

Gefahrenstelle nach Felssturz.

18.08.2021

An der Feldseescharte verlässt der Tauernhöhenweg das Tauerntal, das sich von Mallnitz in westlicher Richtung erstreckt, und wechselt ins Mölltal. Von hieraus ist die Duisburger Hütte unterhalb des Wurtenkees, auch als Mölltaler Gletscher bekannt, das nächste Ziel. Dieser Abschnitt entlang des Grats zwischen Vorderem Geißlkopf und Schlapperebenspitzen eröffnet das Blickfeld bis zum Großglockner. Doch die Augen sollten auch auf den Wegverlauf gerichtet sein. Denn auch hier stellt der Tauernhöhenweg hohe Ansprüche.

Und diese sind seit diesem Jahr noch gestiegen, nachdem sich in dieser Passage ein größerer Felssturz ereignet hat. Zwar hat die Duisburger Sektion, die diesen Abschnitt betreut, den Bereich des Wegs schon entschärft, ihn auch teils verlegt. Der betroffene Abschnitt bleibt aber gefährlich, weil sich immer wieder Rutschungen und Steinschläge als "Nachbeben" der ursprünglichen Felssturzes ereignen. Deswegen weisen jetzt Wanrtafeln an den vorgelagerten Wegkreuzungen auf diese Gefahren hin wie auch noch einmal an der betroffenen Wegpassage selbst. Tourengeher*innen sollten entsprechend vorsichtig sein und auch adäquate Ausrüstung mitführen.

Bergsommer und Corona.

16.08.2021

Bereits seit Juli gelten auch für die Hochgebirgshütten in Österreich trotz der immer noch präsenten Corona-Pandemie nur noch wenige Beschränkungen. Im Zentrum stehen die sogenannte 3G-Regel und die Kontaktdatenerfassung. Regional können je nach Infektionslage weitere Regelungen hinzukommen. Aktuelle Informationen liefern der Österreichische (ÖAV) und der Deutsche Alpenverein (DAV) über ihre externen und internen Informationskanäle. Denn zuletzt sinkt bei vielen Menschen die Akzeptanz für die Einschränkungen und Regeln zur Eindämmung der Pandemie.

Problematisch wird es immer dann, wenn Gäste oder Mitarbeiter*innen auf den Hütten positiv auch das Corona-Virus getestet werden. Denn dann greifen zumeist gravierende Maßnahmen für den Hüttenbetrieb. Denn wird die betroffene Hütte von den Behörden zum Quarantäneort bestimmt, muss in vielen Fällen der Betrieb vollständig eingestellt werden - mit massiven wirtschaftlichen Folgen, insbesondere wenn das Personal hiervon betroffen ist. Die beiden Dachverbände raten dementsprechend zu zusätzlichen, freiwilligen Schutzmaßnahmen, wie etwa Schutzmasken fürs Personal und die Bildung von Teams mit und ohne Gästekontakt. Und auch die Gäste können aktiv mitwirken, indem sie die bestehenden Regeln sorgfältig beachten.

Arbeitseinsatz auf der Böseckhütte.

10.08.2021

Noch Ende Juni war alles in bester Ordnung auf der kleinen Böseckhütte (2.594m) am Westerfrölkeweg unterhalb des gleichnamigen Gipfels. Doch die Unwetter im Juli hinterließen dann erhebliche Spuren an der Hochgebirgshütte der Sektion Mülheim an der Ruhr. Sie setzten schließlich die Prioritäten für den Arbeitseinsatz der Sektion Anfang August.

Hatte das Team ursprünglich die Verlegung der Route zwischen Hütte und der Oschenikscharte ins Auge gefasst, galt es nun, die Schäden an der Hütte zu beseitigen. So wurden nicht nur Schindeln an der Fassade und auf dem Dach ersetzt. Auch das solarbetriebene Lüftungssystem wurde wieder instand gesetzt. Und nach der obligatorischen Grundreinigung ist das kleine Refugium mit der schönsten Sonnenterrasse des Tauerntals nun wieder voll einsatzfähig für wunderschöne Touren auf dem Westerfrölkeweg, der an der Feldseescharte auf den Tauernhöhenweg trifft. Mehr Informationen HIER.

Weichenstellung für die Zukunft.

07.07.2021

Ende Juni kamen die Mitglieder des Interessenverbands im Bergsteiger/innendorf Mallnitz zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Talgemeinden, Tourismusverbände, Alpenvereinssektionen und Nationalparkverwaltung berieten nicht nur über die zukünftigen Aufgaben des Verbands, sondern verstärkten auch den Vorstand personell, um diese Aufgaben besser stemmen zu können.

So wählten die Delegierten Janine Brewko, Sektion Duisburg, zur neuen Schatzmeisterin. Sie übernimmt das Amt von Gerd Schmidt. Das Hütten- und Wegereferat übertrugen die Delegierten Christoph Wallner, Sektion Großkirchheim-Heiligenblut. Der Verbandsvorstand ist so wieder komplett und kann nun Stück für Stück die Empfehlungen umsetzen, die eine Arbeitsgruppe für den Verband erarbeitet hatte, um dem Tauernhöhenweg und seinen Hütten mehr Bekanntheit zu verschaffen, und die im Rahmen der Versammlung vorgestellt wurden. Auch will sich der Verband der historischen Aufarbeitung der Hindenburghöhe unterhalb des Liesgele (2.408m) bei Mallnitz widmen.

Ehrung für Walter Kubitschke.

26.06.2021

Über elf Jahre war Walter Kubitschke eine Institution im Kärntner Teil des Nationalparks Hohe Tauern. Als Wegekoordinator setzte er sich unermüdlich für den Erhalt der Infrastruktur im Hochgebirge im Einklang mit dem Naturschutz ein. Auch der Tauernhöhenweg trägt somit seinen Stempel. Nun beendete Kubitschke seine Tätigkeit und legte die Aufgaben in jüngere Hände. Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung sagte der Interessenverband Danke.

In seiner Laudatio konstatierte Vorstandsmitglied Peter Angermann Kubitschke einen selbst- wie kompromisslosen Einsatz für die Bergwelt und ihre Natur und dankte ihm auch im Namen des ÖAV-Landesverbands Kärnten. Thomas Suntinger überbrachte ihm den Dank der Kärntner Nationalparkverwaltung und bezeichnete ihn als wichtigen Mittler zwischen den Bedürfnissen der sensiblen Flora und Fauna und denen von Bergsportler/innen. DAV-Vizepräsident Roland Stierle unterstrich Kubitschkes Rolle für die Alpenvereinssektionen mit ihren Hütten und Arbeitsgebieten am Alpenhauptkamm. Kubitschkes Aufgaben übernehmen nun Christoph Wallner und Johannes Bernhardt.

Mitgliederversammlung 2021.

10.06.2021

Nachdem sowohl in Österreich als auch in Deutschland die Corona-Infektionszahlen deutlich sinken, hat sich der Vorstand Ende Mai dazu entschieden, die diesjährige Mitgliederversammlung im Juni als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Das entspricht auch dem vielfach geäußerten Wunsch der Mitglieder, die am 25.05.2021 entsprechend eingeladen wurden.

So findet die Mitgliederversammlung am Samstag, 26.06.2021, um 10 Uhr, im Tauernsaal in Mallnitz statt und sieht folgende Tagesordnung vor: TOP1 Begrüßung, Danksagungen, Formalien, TOP2 Berichte, TOP3 Entlastung des Vorstands, TOP4 Wahlen, TOP5 Anträge, TOP6 Verschiedenes. Unter dem TOP2 werden auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Marketing vorgestellt, die im vergangenen Jahr eingesetzt wurde. Unter TOP4 gilt es, das Schatzamt sowie das Hütten- und Wegereferat des Verbands neu zu besetzten. Auch Gäste sind zur Versammlung herzlich willkommen. Kontakt: interessenverband@tauernhoehenweg.at  / .de.

Corona-Lockerungen für die Gatsronomie.

05.06.2021

Endlich! Die Corona-Infektionszahlen sinken kontinuierlich. In Kärnten liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile unter 25, im Salzburger Land gar bei 17. Das ruft Lockerungen der Einschränkungen auf den Plan. So sind ab dem 10. Juni 2021 wieder Zusammenkünfte von bis zu acht Personen im Innen- und bis zu 16 Personen im Außenbereich erlaubt. Im Außenbereich wird auch die Maskenpflicht aufgehoben.

Gäste in der Gastronomie benötigen allerdings weiterhin ein gültiges, negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine überstandene COVID-19-Erkrankung (sog. 3G-Regel). Der Mindestabstand zwischen Besucher/innengruppen (nicht zwischen Tischen) wird auf einen Meter verringert. Für MItarbeitende in der Gastronomie mit unmittelbaren Kund/innenkontakt besteht weiterhin Maskenpflicht. Für die Beherbergung gilt im übertragenen Sinn das Gleiche. Angehörige einer Gästegruppe sind hier Haushaltsgemeinschaften gleichgestellt. Ab dem 01. Juli soll es weitere Erleichterungen geben. Weitere Informationen HIER. 

Neues Einsatzteam Wegebau.

27.05.2021

Das Wegenetz im Verbandsgebiet ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt, wenn man als Bergsteiger/in zwischen Hochalmspitze, Ankogel und Großglockner am Alpenhauptkamm unterwegs ist. Und Dank des Einsatzteams um Walter Kubitschke waren die Sektionen mit ihren Arbeitsgebieten am Tauernhöhenweg zumeist auch kurzfristig in der Lage, Schäden an Wegen und Steigen zu beheben. Nunmehr gibt Walter Kubitschke des Staffelstab weiter. Der Interessenverband wie auch die frühere Arbeitsgemeinschaft schuldet ihm besonderen Dank für seinen unermüdlichen Einsatz für die Infrastruktur am Tauernhöhenweg.

Die Aufgaben des Einsatzteams gehen in bewährte Hände über. Christoph Wallner und Johannes Bernhardt kennen als Aktive der ÖAV-Sektion Großkirchheim-Heiligenblut nicht nur die Gegend "wie ihre Westentasche". Sie bringen auch viel Erfahrung beim Wegebau im Hochgebirge mit. Wallner ist HTL-Absolvent, ausgebildeter Tischler und ehrenamtlich bei der Bergrettung tätig. Bernhardt hat eine berufliche Qualifikation als Mechaniker und ist ehrenamtlich bei Roten Kreuz aktiv. Beide vereint natürlich die Passion fürs Bergsteigen, besonders im Gebiet am Tauernhöhenweg. Sie stehen den Sektionen, die ihre Arbeitsgebiete im Verbandsgebiet habe gerne zur Verfügung, wenn es um die Beseitigung von Wegschäden oder die Ausbesserung von Wegabschnitten geht. Kontakt: wallner.stoff@gmail.com

Mitgliederversammlung am 26.06.2021.

10.05.2021

In seiner Sitzung am 07. Mai 2021 hat sich der Vorstand mit den Vorbereitungen der Mitgliederversammlung am 26.06.2021 befasst. War er im März noch davon ausgegangen, diese aufgrund der Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie digital durchzuführen, öffnet sich nunmehr doch ein Fenster für eine Präsenzveranstaltung, nachdem die österreichischen Behörden begonnen haben, Lockerungen vorzunehmen.

So entschied sich der Verbandsvorstand dafür, die Entwicklung bis zum 24.05.2021 abzuwarten, um noch fristgerecht einladen zu können. Viele Mitglieder hatten ihren Wunsch nach einer Präsenzveranstaltung geäußert. Und auch die Gemeinde Mallnitz hatte unterstrichen, gerne als Gastgeberin der diesjährigen Mitgliederversammlung die Delegierten und Gäste im Bergsteigerdorf am Fuße des Ankogels begrüßen zu wollen. So ist der Vorstand also bestrebt, die Option einer Präsenzveranstaltung im Mallnitzer Tauernsaal umzusetzen, wenn corona-bedingte Einschränkungen und Risiken es denn zulassen.

Hüttenbetrieb unter Corona in 2021.

04.05.2021

Durch die zunehmenden Impf- und Testmöglichkeiten zeichnet sich etwas Entspannung an der Corona-Front ab. Und in der letzten Sommersaison konnten insbesondere die Gastronomie und Hotelerie einiges an Erfahrung beim Betrieb unter Pandemiebedingungen sammeln. Für die Hochgebirgshütten war das eine besondere Herausforderung. Dennoch sehnen auch sie erste Öffnungsschritte herbei.

Un die stehen jetzt offensichtlich vor der Tür. Denn ab dem 19.05.2021 sind Bewirtung und Beherbergung in Österreich wieder möglich, auch wenn regionale bzw. lokale Unterschiede in Abhängigkeit von der jeweiligen Infektionslage bei den Regelungen beachtet werden müssen. Auch bestehen interessante Förderprogramme wie etwa die Gastgärtenförderung, die seit dem 30.04.2021 beantragt werden kann. Bei Detailfragen bieten die Dachverbände DAV und ÖAV Hilfe an.

Digitale Wege-Stammtische: Der Weg ist das Ziel.

15.04.2021

Die Alpenvereinswege sind neben den Hütte das Kernstück des Engagements der Sektionen im Hochgebirge. Die Pflege der alpinen Infrastruktur ist eine ehrenamtliche Mammutaufgabe. Aber der Wegebau dürfte wohl auch eines der spannendsten Ehrenämter sein. Fundiert wird es durch Ausbildung und Erfahrungsaustausch. Dieses Jahr lädt der Deutsche Alpenverein (DAV) zur digitalen Themenreihe "WEGINAR" ein.

An insgesamt fünf Terminen zwischen Anfang Mai und Ende Juni werden verschiedene Themen im alpinen Wegebau aufgegriffen, beleuchtet und diskutiert. Es geht um ganz praktische Grundlagen, aber auch um übergreifende Fragen, z.B. zu den Folgen des Klimawandels auf die Infrastruktur im Hochgebirge. Die einzelnen Termine können unabhängig voneinander besucht werden. Einen Überblick zum Programm findet sich HIER. Anmelden kann man sich bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin - und zwar einfach per E-Mail.

Corona-Entwicklung macht weiterhin Sorgen.

22.03.2021

Nach einer kurzen Entspannung nimmt das Infektionsgeschehen rund um das Corona-Virus wieder zu, auch in Österreich. Aktuell liegt der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für Kärnten bei 187. Und auch auf der anderen Seite des Alpenhauptkamms sieht es nicht besser aus. Im Salzbuger Land liegt der Wert gar bei 300. Gut möglich also, dass die für Mitte, Ende März 2021 angekündigten Lockerungen wieder kassiert werden müssen.

In Aussicht gestellt waren etwa Öffnungsmöglichkeiten für die Außengastronomie. Zwar wären die an negative PCR-Tests gebunden. Jedoch birgt das aufgrund der zeitversetzten Aussagekraft in Verbindung mit den hohen Infektionszahlen dennoch ein erhöhtes Risiko, das den Wachstumstrend bei den Ansteckungen noch weiter beschleunigen könnte. Mehr Sicherheit werden also wohl nur mehr Tests und die Impfungen bringen können. Und in Bezug auf beide Komponenten der Pandemiebekämpfung bleiben noch viele Fragen offen. Mehr Informationen HIER.

DAV-Bundesverband wird Mitglied.

06.03.2021

Der Interessenverband freut sich wieder einmal über Zuwachs. Denn jüngst hat der Deutsche Alpenverein e.V. (DAV) seinen Beitritt erklärt. Was beim ersten Blick außergewöhnlich erscheint, erklärt sich beim zweiten Hinschauen ganz sachlich. Denn mit dem Hannoverhaus am Ankogel besitzt auch der DAV-Bundesverband mittlerweile eine Hütte am Tauernhöhenweg, betrieben von Veronika Kapinová und Patrik Husár, die die Bewirtschaftung der Hütte im vergangenen Jahr übernommen haben. 

So war es also kein ungewöhnlicher Schritt für den DAV-Bundesverband, Mitglied im Interessenverband Tauernhöhenweg zu werden, zumal mit dem Hannoverhaus (2.565m) auch alpine Arbeitsgebiete am Tauernhöhenweg verbunden sind. Und ein wesentlicher Baustein der Verbandsarbeit ist die Vernetzung der Alpenvereinssektionen bei der Pflege des Wegenetzes in Abstimmung mit der Nationalparkverwaltung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bewerbung des Tauernhöhenwegs als attraktive wie anspruchsvolle Alpinroute. Hierbei spielt nicht zuletzt das Hannoverhaus eine wichtige Rolle. Somit freut sich der Verbandsvorstand über den Beitritt und sagt "Herzlich willkommen". Informationen zum Hannoverhaus HIER.

Einladung zur Mitarbeit.

11.02.2021

Die Kernaufgaben des Interessenverbands sind es, den Tauernhöhenweg und seine Hütten als Fernwanderroute für naturbegeisterte Bergsteiger/innen zu profilieren und Ideen und Ansätze für eine nachhaltige und naturverträgliche Bergsportausübung zu entwickeln. Dieses ambitionierte Tourismus-Menue will er aber nicht "im eigenen Saft kochen", sondern interdisziplinär und mit Kompetenz auch von außen.

So rief der Verbandvorstand jüngst zur Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe ein, die ein diesbezügliches Marketingkonzept für den Verband entwickeln soll. Zurück geht diese Idee auf einen Beschluss der Mitgliederversammlung 2020. Neben entsprechender Kompetenz aus den Reihen der Mitglieder soll auch externe Expertise für die Mitarbeit in dieser AG gewonnen werden, etwa aus den Dachverbänden ÖAV und DAV, aber auch Spezialist/innen aus dem Alpintourismus, der Nationalparkverwaltung und den Gemeinden im Verbandsgebiet.
Der Verbandsvorstand hofft auf reges INTERESSE und freut sich auf die Arbeit mit diesem Gremium. 

Zuwachs im Verband.

26.01.2021

Mit Beginn des Jahres ist der Verband um eine weitere Alpenvereinssektion gewachsen. Die Sektion Großkirchheim-Heiligenblut des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) trat als 22. Mitglied dem Interessenverband Tauernhöhenweg und stärkt ihn damit wesentlich, bringen ihre Aktiven doch viel Know-How und Kenntnisse über das Hütten- und Wegenetz in der Region mit. Und das ist gefragt im Verband. Denn die Infrastruktur im Hochgebirge ist das Herzstück des Interessenverbands. 

Mit ihren Arbeitsgebieten in der Umgebung von Großglockner und Pasterze, zu denen auch das Glocknerbiwak an Österreichs öchtem Gipfel gehört, ist die Sektion in einem der meistfrequentierten wie gleichzeitig sensibelsten Arealen des Nationalparks Hohe Tauern tätig. Nicht zuletzt hier wird sich also zeigen, wie tragfähig Konzepte für eine nachhaltige und naturverträgliche Bergsportausübung tatsächlich sind, denen sich insbesondere auch der Interessenverband verschrieben hat. Hier wird die Kompetenz der Sektion Großkirchheim-Heiligenblut einen wichtigen Beitrag leisten. Und mit dem Sadnighaus im Astental verfügt sie zudem über Hüttenbetriebserfahrung. HERZLICH WILLKOMMEN IM VERBAND!

Gerd Schmidt verabschiedet sich aus dem Vorstand.

19.01.2021

Gerd Schmidt war schon in der Arbeitsgemeinschaft Tauernhöhenweg, aus der der Interessenverband hervorging, eine Institution. Zusammen mit Christa und Karl-Heinz Hesse bildete er das Gesicht der ArGe. Mit Gründung des Interessenverbands 2018 wechselte er als Schatzmeister in dessen Vorstand und stellte hier die Weichen für einen erfolgreichen Start des Verbands. Nach langjährigem Engagement wechselt er nun ins Privatleben. 

So war die Vorstandssitzung am 15.01.2021 zum Bedauern der anderen Vorstandsmitglieder seine letzte im Interessenverband. Gewohnt souverän stellte er dort noch den Jahresabschluss 2020 vor. Insbesonderem seinem Wirken im Schatzamt ist es zu verdanken, dass der Verband auch nach dem Corona-Jahr finanziell solide aufgestellt ist. Auch sein Einsatz im Hütten- und Wegereferat und sein Wissen um die Infrastruktur im Verbandsgebiet wird im Vorstand fehlen. Ihm gilt somit großer Dank für das Fundament, das er dem Verband gegossen hat - als Basis für eine gute Zukunft, die Vorstand und Mitglieder nun Gerd Schmidt für seinen weiteren Weg wünschen, der ihn hoffentlich auch regelmäßig ins Verbandsgebiet führt. DANKE, GERD!

Lockdown-Umsatzersatz für Winterhütten.

16.01.2021

Schon der letzte Bergsommer bedeutete für die Alpenvereinshütten aufgrund der Corona-Einschränkungen massive Einbußen. Nun ist auch der Winterbetrieb wegen der nach wie vor hohen Infektionszahlen vom aktuellen Lockdown, der schon seit Ende 2020 gilt, betroffen. Doch die österreichische Bunderegierung stellt Hilfsprogramme zur Verfügung.

Für die Dezember-Hilfen endet nun allerdings die Antragsfrist am 20. Januar 2021. Bezuschusst werden 50 Prozent des Dezember-Umsatzes 2019. Damit soll der aktuelle wirtschaftliche Schaden abgefedert werden. Der Antrag selbst kann über das Portal FinanzOnline gestellt werden. Wer noch keine Zugangsdaten hat, kann sich hier auch erstmalig registrieren, um die Hilfe zu beantragen.
Weitere Informationen zu den Hilfsprogrammen HIER.

Website wegen Wartungsarbeiten kurzzeitig offline.

10. Januar 2021

Das neue Jahr beginnt mit Wartungsarbeiten unseres Providers auf seinen Servern und im Backend-Bereich. Das hat zur Folge, dass unsere Website in den frühen Morgenstunden des 12. und 14. Januars 2021 kurzzeitig nicht erreichbar sein wird (jeweils ca.  6-9 Uhr). Wir bitten um Verständnis. 

Ansonsten hoffen wir, dass alle gesund und munter ins Jahr 2021 starten konnten, auch wenn die Rahmenbedingungen rund um die Corona-Virus-Pandemie nach wie vor schwieirig sind - uns es wohl auch noch eine Weile bleiben werden. Denn auch die jüngsten Maßnahmen und Einschränkungen hatten nur überschaubare Wirkungen. So müssen wir wohl noch eine Weile von unseren Erinnerungen und schönen Bildern zehren, bevor es wieder in die Berge gehen kann.

Frohe Festtage und alles Gute für 2021.

19. Dezember 2020

Es war sicher ein besonderes Jahr, dieses 2020. Eines, dass wir sicher nicht vergessen werden. Und mit etwas Disziplin, Vorsicht und Achtsamkeit wird auch 2021 ein außergewöhnliches Jahr werden, wenn wir nach und nach lernen, dass auch Normalität nichts Selbstverständliches ist und ihren Preis hat.


Vom Bergsport kennen wir das eigentlich nicht anders. Denn auch hier ist das Erlebnis abhängig von diesen der Faktoren: der Disziplin, in der Konzentration und Fokussierung nicht nachzulassen, der Vorsicht, vorausschauend seinen Weg zu wählen, und der Achtsamkeit bei jedem Schritt, den man tut. Das kostet Kraft und Energie. Und die sei uns auch im kommenden Jahr gegeben, besonders in den kommenden Monaten.
Die Weihnachtszeit und das Jahresende stehen somit in diesem Jahr unter einem besonderen Stern, hat das Corona-Virus in diesem Jahr allen doch viel abverlangt und tut es noch, ohne dass andere Aufgaben und Herausforderungen deswegen geringer wurden. Sie gerieten in den Hintergrund, nicht aber in Vergessenheit. Seien wir guter Dinge, ihnen in Zukunft wieder mehr Aufmerksamkeit schenken zu können.

Danke für die gute Zusammenarbeit. Freuen wir uns auf kommende, spannende Projekte.

3sat-Dokumentation übers Verbandsgebiet.

09. Dezember 2020

Die Alpenregion zwischen Malta, Mallnitz und Heiligenblut ist einzigartig. Schon früh wagten Menschen hier den Schritt ins Hochgebirge, suchten Wege über den Alpenhauptkamm und kultivierten die Hochtäler. Sie prägt die Geschichte des Alpinismus bis heute. Heute stellt sie als Teil des Nationalparks Hohe Tauern ein beeindruckendes Naturreservat dar, das im Alpenbogen seinesgleichen sucht. 3sat zeigt den Zauber dieser Berge in einer 50-minütigen Dokumetation.

"Vom Zauber der Berge - Kärntens faszinierende Alpenwelt", so der Titel dieser bilderreichen Hommage an Hochalmspitze, Ankogel, Großglockner und Co., die in der 3sat-Mediathek gestreamt werden kann. Sie lässt Menschen zu Wort kommen, die ihre ganz persönliche und eigene Sicht auf diese beeindruckende Bergwelt schildern und ihr so eine ganz besondere Faszination verleihen. Auch die Geschichte der Alpenvereinssektionen mit ihrem Engagement für das Hütten- und Wegenetz im Gebiet ist Bestandteil dieser Dokumentation, das schon vor gut 140 Jahren seinen Ursprung nahm und so den Grundstein für den Alpinismus legte. Zur 3sat-Doku geht es HIER

Digitale Angebote für Hüttenwirtsleute.

05. Dezember 2020

Die Wirtinnen und Wirte der Alpenvereinshütten müssen sich unter dem Einfluss der Corona-Virus-Pandemie vielen neuen Herausforderungen stellen, ohne dabei die üblichen aus den Augen zu verlieren. Nach einer besonderen Sommersaison mit vielen Einschränkungen folgt nun wohl eine weitgehend "stillgelegte" Wintersaison. In dieser Situation bieten Alpenverein Südtirol (AVS), Deutscher (DAV) und Österreichischer Alpenverein (ÖAV) den Hüttenwirtsleuten gemeinsam digitale Plattformen für Austausch und Fortbildung. 

Am 10. Dezember 2020 steht die Betriebsführung einer Hütte im Zentrum. Drei Hüttenwirt/innen zeigen praxisnah den operativen Betrieb und seine Organisation ihrer Hütten. Im Anschluss werden Fragen und Alternativen erörtert., moderiert von Martin Niederist (AVS). Am 17. Dezember 2020 dreht sich der virtuelle Stammtisch für Hüttenwirt/innen um Bergferien für Familien, die auf Hochgebirgshütten eine ganz besondere Nutzer/innengruppe mit sehr spezifischen Ansprüchen darstellen und auch unter den Corona-Auflagen eine Sonderrolle als Hüttengäste einnehmen. Moderiert wird dieser Austausch von Ralf Pechlaner (AVS) aus dem Referat Jugend + Familie.
Beide Veranstaltungen beginnen um 17 Uhr und sind für etwa zwei Stunden angesetzt. Anmeldungen können über AVS, DAV und ÖAV gleichermaßen erfolgen.

Aufruf: Die zehn schönsten Hütten Kärntens werden gesucht.

09. November 2020

In Zusammenarbeit mit der Kärnten Werbung sucht der ÖAV-Landesverband Kärnten die zehn schönsten Hochgebirgsrefugien im Land. Die entsprechende Online-Kampagne soll dann im Frühjahr 2021 an den Start gehen und ordentlich Appetit auf den anstehenden Bergsommer machen. Auch die Hütten im Verbandsgebiet sind angesprochen.

Bewerbungen sind also herzlich willkommen - und zwar bis spätestens zum 15.12.2020. Erforderlich sind ein kurzer Text mit Beschreibung der Hütte und ihrer Lage. Auch Informationen wie  Kontaktdaten, Zustiege und mögliche Tourenziele sowie ein Link zur Hütten-Website sollten nicht fehlen, ebenso zwei bis drei aussagekräftige, vor allem aber schöne Fotos. Bewerbungen bitte an Peter Angermann, ÖAV-Landesverband Kärnten, der auch Fragen zur Bewerbung und Kampagne beantwortet. 

Corona: erneuter Lock-Down ab Anfang November.

02. November 2020

Nach den zuletzt stark steigenden Infektionszahlen sahen sich viele eurpäische Regierungen gezwungen, das öffentliche Leben wieder stark einzuschränken, um eine Überlastung der Gesundheitssysteme zu vermeiden. Wie in ganz Österreich wird das Infektionsrisiko auch im gesamten Verbandsgebiet als sehr hoch eingestuft.

Tourismus und Gastronomie wurden daher komplett runtergefahren, somit auch die Alpenvereinshütten im Verbandsgebiet. Ausgenommen: Lieferservice und Selbstabholung von Speisen und Getränken von 6-20 Uhr. Es gilt ferner ein strenges Kontaktverbot sowie eine allgemeine Ausgangssperre von 20-6 Uhr, die zunächst bis zum 12.11.2020 ausgesprochen wurde. Es ist aber zu erwarten, dass sie darüber hinaus in Kraft bleibt. Aktuelle Informationen HIER.

Corona: DAV-Empfehlung für die Winterräume.

25. September 2020

Der Bergsommer ist zu Ende, und der nächste Winter steht vor der Tür, der hoffentlich zu schönen und erlebnisreichen Skitouren einlädt. In Corona-Zeiten nicht ganz unproblematisch, was nie Nutzung der Winterräume von Alpenvereinshütten. Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat für seine Hütten mit Witerräumen und Biwakschachteln nun eine Empfehlung herausgegeben.

Sie gilt auch für die entsprechenden Einrichtungen in Österreich. Bergsportler/innen werden darauf hingewiesen, dass Winterräume und Biwakschachteln nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden sollen. Von mehrtägige Skitouren mit geplanten Übernachtungen in solchen Einrichtungen sollte also Abstand genommen werden. Die Schutzfunktion der Räume für Notfälle bleibt hiervon natürlich unberührt. Hier appelliert der DAV ausdrücklich an die Eigenverantwortung der Bergsportler/innen. 

Corona: Verschärfungen für den Hüttenbetrieb.

15. September 2020

Die Infektionszahlen steigen wieder. Und so sah sich die österreichische Bundesregierung nunmehr gezwungen, die behördlichen Vorgaben für Gastronomiebetriebe wieder zu verschärften. Das betrifft natürlich auch die Alpenvereinshütten. Seit dem 14.09.2020 sind nun neue Regelungen in Kraft.

So ist das Servicepersonal in der Gastronomie nun wieder verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch Gäste müssen das außerhalb ihres Sitzplatzes. Und Speisen und Getränke dürfen die Gäste im Innenbereich nur noch an festen Sitzplätzen einnehmen., wobei max. zehn Personen je Tisch zulässig sind. Die Mehrwertsteuer-Senkung wurde bis Ende 2021 verlängert. Aktuelle Informationen HIER.

Angebote des Nationalparks Hohe Tauern.

01. September 2020

Im größten Schutzgebiet der Alpen, dem Nationalpark Hohe Tauern, gibt die Natur den Ton an. Der Mensch ist Zuschauer. Und wer hier genau hinschaut, kann viel lernen. So auch bei den den Seminarangeboten des Besucher/innenzentrums in Mallnitz, das aber auch mit interessanten Vorträgen das Tor zur Welt zu öffnen weiß.

Am Freitag, 04.09.2020, 10.30-17.00 Uhr, beleuchten Thomas Friedl, Nikolaus Medgyesy, Peter Sterz, Günther Unfer und Steven Weiss Hintergründe zur Bachforelle, den Fisch des Jahres 2020. Infos zum Seminarprogramm gibt es HIER.
Am Montag, 07.09.2020, 18.30-20.30 Uhr, führt dann im Rahmen der Vortragsreihe Harald Haslacher sein Publikum nach Nepal . Bei freiem Eintritt freut sich das "Nepal School Project" über eine Spende. Weitere Infos HIER.

Alpenvereine starten Kampagne #hüttenjob.

31. August 2020

Die Personalgewinnung gerade in der Gastronomie gestaltet sich seit vielen Jahren immer schwieriger. Das merken nicht zuletzt die Hüttenwirtsleute im Hochgebirge. Denn wenn es schon den Talbetrieben schwerfällt, Mitarbeitende zu gewinnen, wie steht es dann um die Erfolgsaussichten von Betrieben "in den höheren Lagen"? Diese Frage beschäftigt auch die Dachverbände.

Und so gehen Alpenverein Südtirol (AVS), Deutscher (DAV) und Österreichischer Alpenverein (ÖAV) diese Herausforderung an, um die Hüttenwirtsleute aktiv bei der Personalsuche zu unterstützen - mit der Kampagne #hüttenjob. Sie soll auf vielen Ebenen für das spannende Arbeitsumfeld auf Alpenvereinshütten werden und begeistern. Weitere Informationen HIER.

Förderung gemeinnütziger Einrichtungen in Österreich.

25. August 2020

Gerade deutsche Alpenvereinssektion, die in Österreich eine Hochgebirgshütte besitzen, befinden sich mit den Folgen der Corona-Pandemie oftmals in der Zwickmühle, weil sie weder auf Unterstützung aus Deutschland noch aus Österreich hoffen können.

Denn für die deutschen Behörden liegt die Hütte im Ausland und für die österreichischen Behörden handelt es sich um einen ausländischen Verein. Nunmehr reagiert die Bundesregierung in Österreich aber auf diese unglückliche Konstellation und öffnet ihre Hilfen auch für gemeinnützige Organisationen, die eine Betriebsstätte in Österreich unterhalten. Weitere Informationen HIER.

Film- und Foto-Session auf dem Tauernhöhenweg.

20. August 2020

Seit 2018 unternimmt der Interessenverband Tauernhöhenweg Stück für Stück umfangreiche Dokumentationsarbeiten auf dem Tauernhöhenweg, die einerseits Bergbegeisterte auf den Geschmack bringen sollen, den Weg und seine Hütten zu besuchen, andererseits aber auch seinen alpinen Anspruch zeigen sollen. Gerade eben kehrte das Team von den diesjährigen Arbeiten zurück.

Die Truppe um den Fotografen Franz Gerdl und Martin Glantschnig, Berg im Bild, der für die Fimaufnahmen zuständig ist, bringt viel Erfahrung in diese Arbeit mit ein - bergsteigerisch, touristisch und natürlich technisch. So entstanden auch dieses Jahr wieder faszinierende Aufnahmen, diesmal im Umfeld des Niedersachsenhauses, der Duisburger Hütte und des Zittelhauses. Übrigens: Die Aufnahmen stehen natürlich auch unseren Mitglieder und Kooperationspartner/innen für ihre Informationsarbeit zur Verfügung. Bei Interesse einfach Kontakt aufnehmen: interessenverband@tauernhoehenweg.at.

Eröffnungsfeier im Haus der Steinböcke.

18. August 2020

Noch im Mai verhinderte die Corona-Pandemie die offizielle Eröffnung der neuen Residenz des Königs der Alpen in Heiligenblut. Nun ist es am 04. Oktober 2020 endlich so weit: Der Nationalpark Hohe Tauern lädt ein ins "Haus der Steinböcke", um diese neue Attraktion des größten Schutzgebiets der Alpen der Öffentlichkeit vorzustellen.

Also: (Stein-) Bock auf die offizielle Eröffnung? Zwar steht das Haus schon seit dem 04.07.2020 für Besucher/innen offen. Die Eröffnungsfeier am 04.10.2020 hat dann aber doch noch das gewisse Etwas, um Seiner Alpenmajestät die Aufwartung zu machen - und etwas zu erfahren über diese besondere Spezies, die wie kaum eine andere als Synonym fürs Hochgebirge steht. Weitere Informationen HIER.

Hüttenbetrieb in Corona-Zeiten.

25. Juli 2020

Die bewirtschafteten Hütten im Hochgebirge stellen sich in Zeiten der Pandemie besonderen Herausforderungen. Im Betrieb ist fast nichts wie sonst. Das gilt auch für die Hütten am Tauernhöhenweg. Der jüngste digitale Erfahrungsaustausch für die Hütten in Österreich, organisiert vom DAV-Bundesverband, bot wieder viele Informationen und Möglichkeiten, spezielle Fragen zu klären.


Wie beispielsweise agieren, wenn auf der Hütte ein Infektionsfall kundig wird? Neben der Kooperation mit den zuständigen Behörden zur Feststellung der Infektionsketten informieren die Hüttenwirtsleute teils auch direkt ihre betroffenen Gäste - im Ergebnis mit sehr positiver Resonanz. Und um die Entwicklung als Ganzes im Auge zu behalten, hat der DAV die E-Mail-Adresse corona@alpenverein.de eingerichtet, über die Infektionsfälle gemeldet werden können und auch Rat eingeholt werden kann. An Wochenenden steht auch eine Hotline unter der Mobilnummer +49 173 584377 zur Verfügung, die regelmäßig abgehört wird. Umfassende Informationen sind auch auf der Website www.sichere-gastfreundschaft.at zu finden - ein Angebot des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus und der Wirtschaftskammern Österreichs.

Neue Hüttenwirtsleute auf dem Hannoverhaus.

10. Juli 2020

Seit Anfang Juli 2020 bewirtschaften nun Veronika Kapinová und Patrik Husár das Hannoverhaus (2.565m) am Ankogel (3.252m). Beide bringen viel praktische Erfahrung aus der Gastronomie sowie fachlichen Tourismus-Hintergrund mit aufs Hannoverhaus. Nach Studium und Tätigkeiten in verschiedenen österreichischen Ferienbetrieben leben sie jetzt mit viel Elan und Energie ihren Traum einer "eigenen Berghütte".

Das Hannoverhaus ist nicht nur eine der modernsten Hütten des Deutschen Alpenvereins. Es ist auch zentraler Stützpunkt am Tauernhöhenweg und über die Ankogelbahn aus Mallnitz gut erreichbar, auch für Tagesgäste. Erreichbar sind die beiden und das Hannoverhaus per E-Mail, auch für Reservierungen. Der DAV-Bundesverband, der das Hannoverhaus mittlerweile betreut und verwaltet, wie auch der Interessenverband freuen sich über das Engagement von Veronika und Patrik. Mehr Informationen HIER.

Mitgliederversammlung 2020 in Malta.

02. Juli 2020

Turnusgemäß war der Interessenverband Tauernhöhenweg Ende Juni mit seiner Mitgliederversammlung wieder in Malta zu Gast. Und trotz der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie waren etwa 20 Vertreter/innen der Alpenvereinssektionen und Talgemeinden mit Tourismusverbänden und der Nationalparkverwaltung sowie Repräsentant/innen der Dachverbände zusammengekommen, um über die Lage am Tauernhöhenweg und seinen Hütten sowie die Verbandsstrategie zu beraten.

Sie wurden begrüßt durch Kerstin Pirker, stv. Bürgermeisterin der Gemeinde Malta, und Hans Jury, Vorsitzender der dortigen Alpenvereinssektion. Pirker wie auch ihr Amtskollege Günther Novak, Bürgermeister von Mallnitz, betonten in ihren Grußworten die Verdienste der Alpenvereine um die Infrastruktur und Entwicklung in der Region. Ohne ihr unermüdliches Engagement um das Hütten- und Wegenetz im Hochgebirge, so ihr Tenor, fehlte ein elementarer Baustein im Fundament der Region.
In den anschließenden Beratungen wurde aber auch schnell deutlich, dass dieses Engagement in Zukunft noch verstärkt werden muss. So haben gerade die außerordentlichen Wetterereignisse der vergangenen Jahre Schäden verursacht, die im Sinne des größten Schutzgebiets der Alpen, dem Nationalpark Hohe Tauern, nun behutsam wieder behoben werden müssen. Gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) will der Interessenverband Ansätze entwickeln, mehr Ehrenamtliche aus den deutschen Sektion für den "Arbeitsplatz Hochgebirge" zu gewinnen.
Insgesamt unterstrichen Robert Kolbitsch als DAV-Vertreter und Dr. Werner Radl, Landesverbandsvorsitzender des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) in Kärnten, noch einmal deutlich die Bereitschaft, den Interessenverband in seinem Einsatz für einen nachhaltig ausgeübten Bergsport zu unterstützen.

So beauftragten die Delegierten denn auch den Vorstand, mit einer Arbeitsgruppe, denen auch externe Fachleute angehören sollen, bis zur nächsten Versammlung ein entsprechendes Marketingkonzept zu entwickeln und vorzustellen, das Attraktivität und Wahrnehmung des Tauernhöhenwegs und seiner Region verstärken soll, auch um die Auslastung der Hütten an der alpin anspruchsvollen Ost-West-Route am Alpenhauptkamm zu steigern. Michael Cremer, Verbandsvorsitzender, betonte, dass dies nur mit gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten und Verbandsmitglieder gelingen könne. "Erfolgreich sein werden wir hier nicht mit Geld, sondern mit konsequenter Zusammenarbeit", so sein Statement.
Nach etwa 27.500 Euro in 2019 will der Verband 2020 knapp 25.000 Euro bewegen, vornehmlich um die Dokumentation des Wegs und seiner Hütten fortzusetzen, die bereits 2018 begonnen wurde. Mit finanzieller Förderung durch den ÖAV-Nationalparkfonds und professioneller Unterstützung stellt der Verband umfangreiches Bild- und Videomaterial über das Gebiet zwischen Hochalmspitze (3.360m) und Großglockner (3.798m) zusammen. Dieses soll dann zu Marketingzwecken zielgruppengerecht zusammengestellt und verwendet werden, aber auch umfassend über den alpinsportlichen Anspruch des Tauernhöhenwegs informieren.
"Der Tauernhöhenweg ist sicher nichts für Einsteiger/innen. Aber das Gebiet hat auch diesen viel zu bieten, um sich auf "höhere Aufgaben" vorzubereiten", weiß Vorstandsmitglied Peter Angermann, der neben alpiner Erfahrung auch viel Tourismusexpertise in den Verband einbringt.
Im Bereich Hütten und Wege will der Verband sein Vorstandsteam wieder verstärken, nachdem Mike Lercher dieses Ehrenamt Ende 2019 arbeitsbedingt niederlegen musste. Vielleicht gelingt das bis zur kommenden Mitgliederversammlung, die Ende Juni 2021 dann wieder im Tauernsaal in Mallnitz stattfinden wird. An Arbeit wird es dem Interessenverband bis dahin sicher nicht mangeln.

Erfahrungsaustausch zum Hüttenbetrieb in Österreich.

24. Juni 2020

Das Corona-Virus stellt die Hüttenwirtsleute und Alpenvereinssektionen vor besondere Herausforderungen. Ihr Betrieb ist nur unter entsprechenden Hygieneschutzbedingungen möglich. Was für Talbetriebe relativ leicht umzusetzen ist, ist im Hochgebirge schnell eine riesengroße und nur schwierig zu lösende Aufgabe. Um hier Ideen und Erfahrungen zu sammeln und gemeinsame Lösungen zu entwickeln, lädt der Deutsche Alpenverein (DAV) erneut zu einem digitalen Austausch ein.

Die virtuelle Konferenz findet am Donnerstag, 30. Juli 2020, statt. Beginn ist um neun Uhr. Eine entsprechende Einladung mit Zugangsdaten erhalten interessierte Hüttenwirt/innen und Sektionen beim Ressort Hütten und Wege der Bundesgeschäftsstelle. Auch Fragen und Anregungen können hier im Vorfeld der Konferenz an das Ressort weiteregegeben werden. Im Ergebnis können dann alle von den zusammengetragenen Informationen profitieren - für einen trotz Corona gelungenen Hüttensommer.

Start in einen besonderen Hüttensommer.

02. Juni 2020

Das Corona-Virus scheint auf dem Rückzug zu sein. Die Infektionszahlen gehen zurück. Die einschränkenden Maßnahmen werden zurückgefahren. So können nun auch die Hochgebirgshütten im Verbandsgebiet ihren Betrieb wieder aufnehmen - zur Freude der Alpenvereinssektionen, der Hüttenwirtsleute und ihrer Gäste. Dennoch gilt es bei all der Freude Einiges zu beachten, wenn man auf der Bergtour einkehrt.

Denn die sinkenden Infektionszahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir nach wie vor eine Gefahrenlage haben, die Vorsicht und Aufmerksamkeit erfordert - und zwar von allen. Weiterhin gilt es, Abstand zu halten und viel Sorgfalt in puncto Hygiene an den Tag zu legen. Und Erfolg werden wir nur haben, wenn alle mitmachen und sich an die Vorgaben halten.
Mehr Informationen dazu HIER.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 27.06.2020 in Malta.

23. Mai 2020

Da die behördlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Virus-Epidemie es aktuell wieder zulassen, die Mitgliederversammlung des Verbands wie geplnat am 27. Juni 2020 durchzuführen, lädt der Verband seine Mitglieder wie auch die Freund/innen des Tauernhöhenwegs herzlich ein, nach Malta zu kommen, um über die Verbandsarbeit zu diskutieren und zu befinden. Beginnen wird die diesjähige Tagung um 10 Uhr im Festsaal der Gemeinde Malta.

Vorgeschlagen ist die folgende Tagesordnung:
TOP 1     Begrüßung, Formalien
TOP 2     Berichte
TOP 3     Entlastung des Vorstands
TOP 4     Wahlen
TOP 5     Anträge
TOP 6     Verschiedenes
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich, da aufgrund der coronabedingten Einschränkungen die Teilnehmer/innenzahl begrenzt ist. Verbandsmitglieder haben Vorrang. Aber auch ihre Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Die Unterlagen zur Mitgliederversammlung finden sich HIER.

Alpenvereinshütte können ihren Betrieb wieder aufnehmen.

18. Mai 2020

Auch wenn die Auflagen zur Eindämmung der Corona-Virus-Epidemie in diesem Jahr nur einen sehr eingeschränkten Betrieb zulassen werden: ES DARF WIEDER LOSGEHEN! Seit dem 15. Mai 2020 dürfen die Alpenvereinshütten in Österreich wieder Tagesgäste empfangen. Nächtigungen werden ab dem 29. Mai 2020 wieder erlaubt sein.

Allerdings werden die Hütten keinen Sonderstatus haben. Für sie gelten die gleichen Bestimmungen wie für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe im Tal. Das stellt die Hüttenwirtsleute vor große Herausforderungen. Denn es dürfte im Hochgebirge ungleich schwieriger sein, die Schutz- und Hygienebestimmungen umzusetzen. Nichtsdestotrotz ein kleiner Lichtblick, nachdem zu befürchten war, dass der Bergsommer 2020 eventuell komplett ausfällt.

Weitere Informationen: www.alpenverein.at

Mitgliederversammlung nicht verschoben.

17. Mai 2020

Auf seiner Sitzung am 15. Mai 2020 hat der Vorstand intensiv über die aktuelle Lage beraten, nachdem nunmehr nach und nach die behördlichen Einschränkungen zu Eindämmung der Corona-Virus-Epidemie gelockert werden. Nach den aktuell geltenden Verlautbarungen und Anordnungen ist eine terminliche Verlegung nun nicht mehr erforderlich, sodass der Vorstand beschloss, die Mitgliederversammlung am 27. Juni 2020 in Malta (A) einzuberufen.

Sollte sich die Epidemielage bis dahin noch einmal verschärfen, was möglicherweise wiederum höhere Beschränkungen und ggf. die Unmöglichkeit einer Präsenzversammlung mit sich bringen würde, wird die Mitgliederversammlung im Umlaufverfahren zwischen dem 27.06. und 10.07.2020 stattfinden.

 Auch sind die Vorbereitungen zur Versammlung mittlerweile abgeschlossen. Schon in der Sitzung zuvor hatte der Vorstand den Jahresabschluss für 2019 festgestellt und den Finanzplan für 2020 versbschiedet. Mittlerweile liegt auch der Kassenprüfungsbericht für das Verbandsjahr 2019 vor. So wird die Einladung zur Versammlung am 27.06.2020 den Mitgliedern noch vor Ende Mai an die Mitglieder versandt werden, die auch einen kurzen Arbeitsbericht des Vorstands über seine Arbeit in 2019 enthalten wird.
Aufgrund der epidemiebedingten Unwägbarkeiten beschloss der Vorstand ferner, die für den Herbst geplanten Hüttentagung in diesem Jahr auszusetzen, da insbesondere auf die Hüttenwirt/innen durch die Auflagen in diesem Jahr eine enorme Belastung im Hüttenbetrieb zukommen wird. Auch im Wegebau stehen nach den wetterbedingten Schäden aus dem letzten November viele Arbeiten an.

Corona-Virus-Epidemie: Mitgliederversammlung betroffen.

28. April 2020

Es zeichnete sich schon ab. Aber nunmehr ist es amtlich: Aufgrund der behördlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Virus-Epidemie wird die Mitgliederversammlung am 27.06.2020 nicht wie geplant stattfinden können. Der Verbandsvorstand prüft zurzeit die alternativen Möglichkeiten.

Eine Möglichkeit ist die zeitliche Verschiebung der Verbandstagung auf den Herbst, etwa auf Ende November. Andererseits erwägt der Vorstand auch, die Versammlung digital durchzuführen, soweit dies der rechtliche Rahmen erlaubt. Möglich ist auch eine Kombination aus beiden Optionen. Entschieden werden soll dies auf der Vorstandssitzung am 15.05.2020.

Weitere Informationen zu den aktuellen Auflagen HIER.

Nationalpark Hohe Tauern: "Haus der Steinböcke" öffnet später.

20. April 2020

Eigentlich war die Eröffnung für den 24. Mai 2020 geplant. Doch dann kam das Corona-Virus und die Pandemie, was diese Planungen zunichte machte. Aber nicht genug: Die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen führten auch zu einer beträchtlichen Bauverzögerung bei dieser neuen Attraktion des Nationalparks Hohe Tauern.

So ist die offizielle Eröffnung des "Hauses der Steinböcke" in Heiligenblut zunächst verschoben. Über einen neuen Termin wird die Nationalparkverwaltung rechtzeitig informieren. Ausstellung, Nationalpark-Shop und Tourismusbüro sollen ihren Betrieb am 04. Juli 2020 aufnehmen - in der Hoffnung, dass die Corona-Virus-Epidemie das bis dahin zulässt.

Weitere Informationen: www.hausdersteinboecke.at

Corona-Virus-Epidemie: Hilfen auch für die Alpenvereinshütten möglich.

11. April 2020

Die österreischische Regierung hat zwischenzeitlich auch ein Programm zur Unterstützung von Beherbergungs- und Tourismusbetrieben aufgelegt, das auch für Alpenvereinshütten zur Verfügung steht. Mittel aus dem Programm können ab dem 14.04.2020 beantragt werden. Dies dürfte insbesondere für die Hüttenwirtsleute der bewirtschafteten Hochgebirgshütten von Interesse sein. Derweil schauen Hüttenwirt/innen und Alpenvereinssektionen mit Sorgen in Richtung Sommersaison 2020, die mit vielen Fragezeichen versehen ist.

Was den Betrieb der Hütten anbelangt, so ist laut Bundesministerin Elisabeth Köstinger frühestens zum 15.052020 mit einer stufenweisen Aufhebung der aktuellen Betriebsbeschränkungen zu rechnen. Die Regierung stehe hier in engem Kontakt mit den Dachverbänden ÖAV und DAV, um das Vorgehen hier abzustimmen. Konkreter wollte die Minsterin noch nicht werden, da gerade die Schutzhütten im Hochgebirge mit ihren Matratzenlagern und den Gemeinschaftswaschräumen eine Besonderheit darstellen würden.

ÖAV-Gletscherbericht veröffentlicht.

05. April 2020

Die Alpengletscher stellen eine wichtige Ressource dar, nicht nur im Gebirge. Auch die Gebiete südlich und nördlich der Alpen sind in nicht geringem Maße von ihnen abhängig – für die Trinkwasserversorgung etwa, aber auch für die Wetterverhältnisse und die Klimaentwicklung. Und diese Ressource schwindet, Jahr für Jahr.

So resumiert es auch der neueste Gletscherbericht des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV), erstellt durch den Gletschermessdienst des Verbands. Auf den ersten Blick scheint der Gletscherschwund zwar eingebremst.

Schaut man aber genauer auf die Zahlen und Statistiken, stellt man fest, dass von 92 untersuchten Gletschern 86 wiederum kleiner geworden sind. Der mittlere Rückzug in den letzten beiden Beobachtungsjahren 2018 und 2019 betrug dabei satte 14 Meter. Das lässt einzelne positive Beobachtungen in den Hintergrund treten, etwa dass fünf Eisflüsse ihre Länge behielten und einer gar einen leichten Vorstoß. In einer Videokonferenz wurde der ÖAV-Gletscherbericht nunmehr der Öffentlichkeit präsentiert, erläutert von ÖAV-Vizepräsidentin Ingrid Hayek und dem Leiter des Gletschermessdiensts, Dr. Gerhard Karl Lieb. Fachlich unterstützt wurde er von Dr. Andreas Kellerer-Pirklbauer. Beide sind für das Institut für Geographie und Raumforschung an der Universität Graz tätig. Weitere Informationen: www.alpenverein.at.

Coronavirus-Epidemie erfordert umfangreiche Maßnahmen.

14. März 2020

Die österreichische Regierung reagiert mit umfangreichen Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus. Der Transit mit dem Auto von Italien durch das Land ist nur noch ohne Stopp in der Alpenrepublik erlaubt. Damit fällt die Autoschleuse zwischen Mallnitz und Böckstein als Verkehrsroute für Transitreisende schon aus. Schulen und Kindertagesstätten wurden wie auch in Deutschland erst einmal vorsorglich geschlossen. Geschäfte und Gastronomie bleiben ebenfalls weitgehend geschlossen bzw. schließen früher, soweit es nicht die Versorgung der Bevölkerung gefährdet. Soziale Kontakte wie auch Reisen sollen auf das Lebensnotwendige beschränkt werden. Zwei Gebiete in Tirol wurden unter Quarantäne gestellt.

Das Robert Koch Institut in Berlin stufte Tirol mittlerweile auch als Risikogebiet ein. Auch die bewirtschafteten Alpenvereinshütten in Tirol, Salzburg, Vorarlberg und auch Kärnten sind von Einschränkungen betroffen. Ab dem 16.03.2020 muss der Betrieb dort ruhen. Lediglich Schutz- bzw. Winterräume sollen für Notfälle zugänglich gehalten werden. Eine aktive Bewerbung als Beherbergungsmöglichkeit darf nicht mehr erfolgen. Bereits tags zuvor sollen die Seilbahnbetriebe in diesen Bundesländern im Land eingestellt werden. Die Wintersaison wird also vorzeitig beendet, was auch für die Beherbergungsbetriebe gilt. Sie stehen für Nächtigungen dann nicht mehr zur Verfügung. Alpine Unternehmungen und Touren sind somit erst einmal nicht mehr möglich. Und die Lage kann sich auch jederzeit durch weitere Schuztmaßnahmen noch einmal verschärfen. In jedem Fall wird sie sich bis Anfang April wohl nicht verbessern.

Mallnitzer Wanderwochen zum Kennenlernen.

28. Februar 2020

Noch nie der Königin der Hohen Tauern, der Hochalmspitze, in die Augen geschaut? Das "Bergsteigerdorf" Mallnitz bisher nie besucht? Dann wird es Zeit! Eine besondere Gelegenheit gibt es hierfür dieses Jahr im Rahmen von zwei Wanderwochen zum Saisonstart: Woche A vom 20.-27.06.2020, Woche B vom 27.06.-04.07.2020 (jeweils samstags bis samstags). Gemeinsam ist beiden Wochen ein buntes Programm an Tages- und Halbtagstouren in der Umgebung von Mallnitz. So spricht dieses Angebot ebenso Bergbegeisterte an, die in netter Gesellschaft mal wieder zum Wandern ins Ankogelgebiet wollen.

Denn es gibt hier immer wieder etwas Neues zu entdecken! Lernen Sie die drei Mallnitzer Hochtäler (Dösen-, Seebach- und Tauerntal) mit ihrem unterschiedlichen Charakter kennen. Lassen Sie sich beeindrucken von der Naturgewalt des Wassers, etwa in der Rabisch- oder der Groppensteinschlucht. Erleben Sie die Faszination des größten Schutzgebiets der Alpen, dem Nationalpark Hohe Tauern.
An- und Abreise erfolgen per Bahn aus der Rhein-Ruhr-Region. Unterkunft ist die familiäre VILLA TALHEIM in Mallnitz. Im Teilnahmebeitrag von 550 Euro sind Bahnfahrt, Unterkunft, Mobilität vor Ort, teils auch Programm und Verpflegung enthalten.
Mehr INFORMATIONEN hier.

Dem Alpenkönig in die Augen schauen.

10. Februar 2020

Ende Mai ist es so weit: In Heiligenblut eröffnet der Nationalpark Hohe Tauern das „Haus der Steinböcke“. Eindrucksvoll wird dort der König der Alpen in seinem Lebensraum, dem Hochgebirge, gezeigt – unterhaltsam, informativ, kurzweilig und spannend. Am Fuss des Großglockners, Österreichs höchster Gipfel, bekommt der Alpenkönig, einen würdigen Thron und Audienzsaal.

Genau am 24. Mai 2020 gehen dort die Türen auf. Und es erwartet die Besucher/innen viel, vielleicht auch Unerwartetes. So gibt es auch viel zu erfahren, was man wahrscheinlich über Steinböcke bisher nicht wusste. Wie wurde das Steinwild erfolgreich wieder angesiedelt, nachdem es bereits so gut wie ausgestorben war? Wie ziehen Steinböcke ihren Nachwuchs auf und groß? Die Dauerausstellung „Der König und sein Thron“ gibt die Antworten – bildreich, interaktiv, fesselnd.


Weitere Informationen: www.hausdersteinboecke.at

Interessenverband lud zum Hüttengipfel.

20. November 2019

Die bewirtschafteten Hütten sind das Rückgrat des Tauernhöhenwegs. Wer sich auf den Weg von Ost nach West entlang des Alpenhauptkamms macht, um bis zu einer Woche und mehr im anspruchsvollen wie abwechslungsreichen Hochgebirgsterrain unterwegs zu sein, ist auf diese Hütten am Weg angewiesen. Darüber hinaus sind sie Anziehungspunkte für Wanderinnen und Wanderer aus dem Tal, nicht zuletzt auch Ausflugsziele für die einheimische Bevölkerung. Sie haben somit zentrale Bedeutung für den Tourismus in der gesamten Region.

Und so waren der Einladung des Interessenverbands Tauernhöhenweg zur ersten Tagung dieser Art Anfang Oktober auch knapp 20 Teilnehmer/innen gefolgt. Neben Hüttenwirt/innen kamen auch Vertreter/innen der AV-Sektionen und -Dachverbände, des örtlichen und regionalen Tourismus, aber auch von Bergsportreiseanbietern und nicht zuletzt der Nationalparkverwaltung zu dieser Tagung. Denn oberstes Anliegen des Verbands ist die Förderung einer nachhaltigen und naturverträglichen Bergsportausübung im größten Schutzgebiet der Alpen, dem Nationalpark Hohe Tauern.

Die Rolle der AV-Sektionen.

In seinen einleitenden Grußworten dankte Mallnitz Bürgermeister Günther Novak den Anwesenden für ihr
Engagement in der Nationalparkregion. Nicht zuletzt die Alpenvereinssektionen hätten mit der Erschließung des
Hochgebirges, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann, einen maßgeblichen Baustein zur touristischen Entwicklung beigetragen, der bis heute von entscheidender Bedeutung sei.

Unterstützung durch die Dachverbände.

Deutlich wurde im Lauf der Tagung dann aber auch schnell, das der Tauernhöhenweg im Verhältnis zu anderen Ferntourenrouten in den Alpen relativ wenig frequentiert wird. Zum einen erkannte man die Gründe hierfür in seinen hohen Ansprüchen ans bergsteigerische Können und Material und zum anderen in seiner eher geringen Bekanntheit in der Szene sowie in der ausbaufähigen Buchbarkeit von Touren und Nächtigungen auf seinen Hütten. So ist aktuell erst eine der bewirtschafteten Hütten ans AV-Onlinebuchungssystem angeschlossen. Dessen Möglichkeiten und Vorteile unterstrich Miriam Roth vom Hüttenmarketing des DAV in ihrem Vortrag, hatte darüber hinaus aber noch einen ganzen Blumenstrauß an attraktiven Unterstützungsangeboten für Hüttenwirt/innen und die hüttenbesitzenden Sektionen.

Kooperation im Tourismus.

Paula Müllmann vom regionalen Nationalpark-Tourismusverband unterstrich die enge Verbindung und wechselseitige Abhängigkeit von Berg- und Taltourismus. Denn An- und Abreise zu Hochgebirgstouren erfolgten über die Talorte, während auf der anderen Seite der Taltourismus empfindliche Einbußen hinzunehmen hätte, entfiele die Infrastruktur an Hütten und Wegen im Hochgebirge. „Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft!“, so Müllmann. Ihr Appell: „Macht Eure Hütten buchbar, und wir werden besser und erfolgreicher zusammenarbeiten.“ Uwe Penker, Vertreter des Mallnitzer Tourismusverbands, pflichtete ihr bei und ergänzte, dass teils auch die Gastwirte im Tal die Bedeutung der Hütten und Wege noch mehr erkennen müssten, und regte kooperative Angebote an.
Für den DAV Summit Club als Anbieter von Bergtouren und alpinen Kursen ist der Tauernhöhenweg sommers wie winters durchaus attraktiv, wie Christoph Schnurr, dort zuständig für Angebote im Alpenraum, deutlich machte. Nur könne der DAV Summit Club erst dann erfolgreich Touren anbieten und durchführen, wenn das Zielgebiet nicht nur attraktiv, sondern auch bekannt und beliebt ist. Das sei aus seiner Sicht vornehmlich die Aufgabe der Sektionen, die am Tauernhöhenweg ihre Arbeitsgebiete und Hütten haben, und auch des Interessenverbands als Zusammenschluss dieser mit den Talgemeinden und der Nationalparkverwaltung. „Ist der Tauernhöhenweg in der Bergsportgemeinde erstmal bekannt, wird der DAV Summit Club auch erfolgreich Touren im Gebiet vermarkten können“, lautete seine Formel.

Gemeinsam auf neuen Wegen.

Tenor der Tagung war, dass die Entwicklung des Tauernhöhenwegs und seiner Hütten sicherlich eine enorme Herausforderung darstellt, dass es durch die Vernetzung und Zusammenarbeit aller Beteiligten aber gelingen kann, Menschen für diese spannende Hochgebirgsroute entlang der „Skyline“ der Alpen mit ihrer einzigartigen Natur zu begeistern, die durch das Foto- und Filmmaterial von Frank Gerdl und Martin Glantschnig (Berg im Bild) eindrucksvoll eingefangen wurde. Beide erstellen zurzeit für den Interessenverband eine umfassende Dokumentation über den Tauernhöhenweg, die allen Beteiligten für die Image- und Öffentlichkeitsarbeit auch zur Verfügung stehen wird.
So stehe dem Interessenverband einerseits eine Menge Arbeit vor, wie sein Vorstand zum Abschluss der Tagung konstatierte. Auf der anderen Seite habe die Tagung aber auch einen Köcher voller Pfeile für diese Arbeit ergeben. „Nun müssen wir zusammen den richtigen Bogen bauen“, umschrieb Michael Cremer, Erster Vorsitzender, die gemeinsame Aufgabe. So wird es auch nicht bei dieser einen Tagung bleiben. Bis zum kommenden Jahr will der Verbandsvorstand die Baustellen eingerichtet haben, um sie auf der Folgetagung dann ziel- und praxisorientiert angehen und bearbeiten zu können.

Der Interessenverband Tauernhöhenweg wird gefördert vom Nationalparkfonds des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Wir danken für die Unterstützung.